Übersetzt aus dem russischen Buch „50 Predigten über die Liebe“
von Viktor Nemzev
„Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus. Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt; ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi. Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte und im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Geschlecht übertraf durch übermäßigen Eifer für die Überlieferungen meiner Väter. Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit Fleisch und Blut zurate, zog auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ging weg nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. Darauf, nach drei Jahren, zog ich nach Jerusalem hinauf, um Petrus kennen-zulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm. Ich sah aber keinen der anderen Apostel, nur Jakobus, den Bruder des Herrn. Was ich euch aber schreibe – siehe, vor Gottes Angesicht –, ich lüge nicht! Darauf kam ich in die Gegenden von Syrien und Cilicien. Ich war aber den Gemeinden von Judäa, die in Christus sind, von Angesicht unbekannt. Sie hatten nur gehört: ‚Der, welcher uns einst verfolgte, verkündigt jetzt als Evangelium den Glauben, den er einst zerstörte!‘ Und sie priesen Gott um meinetwillen.“ (Gal 1,10–24)
Wenn wir das Wort Gottes lesen und das siegreiche Glaubensleben des Apostels Paulus beobachten, können wir daraus für uns reiche Lehren ziehen, um Kraft auf unserem Weg mit Christus zu finden. Der Mensch kann sich Gottes Gnade oder das Heil nicht verdienen – sie werden aus Gnade durch den Glauben geschenkt. Doch er kann die Gnade missachten, sie leichtfertig und unverantwortlich durch gottwidriges Verhalten vergeuden, den Segen zerstören und Schiffbruch erleiden.
Wir können Tag für Tag formelle Gebete sprechen und jahrelang die Gemeinde besuchen, ohne uns auch nur im Geringsten zu ändern, ohne uns Christus zu nähern. Wir können uns an unsere Selbstgerechtigkeit gewöhnen, an den „Sauerteig der Pharisäer“, an eine trügerische Selbstzufriedenheit – unser Christsein wird zur Routine, zur Tradition, zur Gewohnheit – aber nicht zum zentralen Ereignis unseres Lebens.
Trotz Gottes Gnade und seiner großen Liebe zu den Menschen bleibt jeder von uns ein freies, eigenverantwortliches Wesen: Wir treffen Entscheidungen, handeln oder handeln nicht. Wir müssen Gott in unser Herz lassen, uns seinem Wirken öffnen, ihm erlauben, uns zu verändern und zu erneuern. Wir dürfen der Sünde keinen Raum geben, sondern müssen unseren Charakter mit Gottes Hilfe beständig verändern, um widerstandsfähiger gegen die sündige Welt zu werden.
Die Veränderung zum Guten, das geistliche Wachstum und die ständige Annäherung an Gott sind der Maßstab für einen gesunden geistlichen Zustand. Sie schützen uns vor Rückschlägen, führen zu Siegen in Christus und verherrlichen Gott.
Der betrachtete Bibeltext und das gesamte Leben des Apostels Paulus sind ein leuchtendes Beispiel für eine tiefe Herzensveränderung durch den Geist Gottes. Wir können daraus eine zentrale geistliche Wahrheit ableiten, die für uns heute noch gilt: Ein siegreiches Leben in Christus ist untrennbar mit beständiger Veränderung und geistlicher Reifung verbunden. Das Leben des Apostels war ein ständiges Wachsen und ein Wandel im Einklang mit Gottes Willen.
An seinem Beispiel erkennen wir, dass nicht das zählt, was wir aus eigener Kraft tun oder leisten können, sondern was Gott bereits für uns getan hat – und was er noch durch uns zu seiner Ehre tun will. Wer an Christus glaubt, trägt Gottes Liebe in sich. Doch er muss die verwandelnde Kraft dieser Liebe auch nutzen. Der stärkste Beweis für Gottes Liebe und ihre verwandelnde Kraft sind die tief-greifenden Veränderungen im Leben eines Gläubigen. In diesem Punkt ist Paulus ein herausragen-des Vorbild: Von seiner Bekehrung an ging er den Weg der ständigen Annäherung an den Herrn. Er hatte die Kraft und die Führung des Heiligen Geistes, um Worte auszusprechen, die auch für uns heute gelten:
„Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“ (2 Kor 3,18)
Der rechte geistliche Weg des Christen besteht nicht darin, von Fall zu Fall oder von Problem zu Problem zu gehen, sondern „von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ – verwandelt in das Bild Christi. Wenn wir wirklich aus der sündigen Welt herausgerufen wurden und in die Heiligkeit Gottes eingetreten sind, wenn wir die vergänglichen Werte dieser Welt abgelegt und unser Herz mit den ewigen Wer-ten Gottes erfüllt haben, wenn unser Geist für den Geist Gottes nicht tot, sondern aus ihm neu geboren ist – dann muss unsere Veränderung tiefgreifend sein, unser Leben muss sich völlig von unserem früheren Leben im Unglauben unterscheiden.
Das sehen wir bei Paulus. Gott gab ihm die Kraft, die Grenzen der Gewohnheit und menschlicher Tradition zu überschreiten, seine Selbstgerechtigkeit und menschliche Maßstäbe hinter sich zu las-sen – und sie durch Gottes Maßstäbe zu ersetzen und dadurch in sein Reich einzutreten. Schauen wir uns an, welche Veränderungen im Leben von Paulus stattgefunden haben und was wir brauchen, um uns zu verändern.
- Das Streben, Gott zu gefallen und nicht den Verirrten, Gott zu fürchten und nicht die Menschen, Gottes Wort den Vorrang zu geben und nicht dem menschlichen Wort.
Die jüdischen Lehrer, Rabbiner, Schriftgelehrten und Pharisäer erhielten ihre religiöse Unterweisung aus der rabbinischen Überlieferung. Die meisten von ihnen studierten nicht direkt das Wort Gottes, sondern die Auslegung der Alten, die menschlichen Traditionen mit göttlichen Wahrheiten vermischten. Paulus aber erhielt sein Evangelium nicht von Menschen, nicht durch rabbinische Schulen, sondern direkt durch die Offenbarung Jesu Christi. Deshalb ist es für ihn das höchste Ziel, dem Herrn zu gefallen und nicht Menschen. Er ist nicht mehr abhängig von der Meinung religiöser Führer, sondern nur vom Willen Gottes.
Seine Veränderung war so radikal, dass die Gemeinden in Judäa, die ihn früher nur als Verfolger kannten, nun Gott verherrlichten, als sie hörten, dass der ehemalige Verfolger nun den Glauben verkündigt, den er einst versuchte zu zerstören. Was für ein kraftvolles Zeugnis für die verändernde Kraft Gottes! Paulus wurde ein Werkzeug zur Ehre Gottes, weil er sich bewusst dafür entschied, Gott zu dienen und nicht sich selbst oder den Menschen.
Auch wir sind dazu berufen, uns täglich verändern zu lassen, Christus ähnlicher zu werden, nicht stehen zu bleiben, sondern im Glauben zu wachsen – denn Liebe bleibt nicht stehen. Echte Liebe zu Gott äußert sich in beständiger Bewegung auf ihn zu – im Verlassen alter Wege, im Ablegen des alten Menschen, im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes, im Streben nach Heiligung.
Wir dürfen uns nicht damit begnügen, „gläubig“ zu sein. Wir sind berufen, Nachfolger Christi zu sein. Das bedeutet Veränderung, Erneuerung, Umgestaltung in das Bild Christi – von Herrlichkeit zu Herrlichkeit durch den Geist des Herrn (vgl. 2 Kor 3,18). Eine solche Bewegung hin zu Christus ist keine menschliche Leistung, sondern eine Frucht der Gnade. Aber wir müssen die Gnade auch annehmen, in ihr leben, ihr Raum geben.
Wenn wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes öffnen, werden wir wie Paulus zu Menschen, durch die Gott sichtbar und erfahrbar wird. Dann wird unser Leben ein Lobpreis Gottes sein – nicht nur mit Worten, sondern durch unsere Taten, unsere Entscheidungen und unseren Lebensstil.
Prüfen wir also, wem wir gefallen wollen: Menschen oder Gott? Wem geben wir den Vorrang – der menschlichen Meinung oder dem Wort Gottes? Was treibt uns – die Tradition oder die Wahrheit? Gott hat uns durch Jesus Christus berufen, in der Liebe zu wachsen und nicht stehen zu bleiben, damit wir in der Heiligkeit leben und zu seiner Ehre verändert werden können.
Paulus meidet Jerusalem nicht, weil er die Apostel nicht achtet, sondern weil er in diesem Moment auf Gottes Stimme hören möchte. Er will seinen Dienst auf der Grundlage des göttlichen Auftrags aufbauen, nicht unter dem Einfluss von Menschen – so angesehen sie auch sein mögen. „Von denen aber, die etwas gelten – was sie früher waren, ist mir gleich; Gott achtet das Ansehen der Person nicht –, mir haben diese Angesehenen nichts weiter auferlegt“ (Gal 2,6). Erst drei Jahre später kommt er nach Jerusalem zu Petrus.
Wir befinden uns heute in einer vorteilhafteren Lage als die ersten Christen, denn wir haben das Neue Testament. Wir besitzen die vollständige Offenbarung Gottes in der Bibel. Außerdem haben wir die Erfahrungen und Lebenslektionen vieler Helden des christlichen Glaubens. Deshalb ist es so wichtig, Gottes Wort zu schätzen, es ins Zentrum unseres Lebens zu stellen, uns von seinem reinen Wort zu nähren, in der Stille im Gebet über sein Wort nachzudenken und es zu erforschen, Gottes Willen für uns darin zu suchen, es zu lieben und um die Leitung des Heiligen Geistes zu bitten. So kann uns der Herr persönlich seine Wahrheiten offenbaren. Dazu müssen wir geistliche Trägheit ablegen, die Bibel studieren, täglich kleine Entdeckungen machen und sie mit anderen teilen. Man sollte sich nicht sofort auf Auslegungen und Kommentare stürzen, nicht bei jeder Schwierigkeit sofort zu Nachschlagewerken greifen oder menschliche Meinungen für die absolute Wahrheit halten, sondern zuerst die Bibel selbst lesen – das reine Wort Gottes. Gott wird zur rechten Zeit alles offenbaren, wir müssen nur beständig suchen und in der Erkenntnis des Wortes wachsen.
Jemand sagte einmal über den Wert des Bibellesens im Vergleich zu theologischen Werken: „Warum wie Hühner im Müll scharren, um reine Körner zu finden, wenn doch nebenan reine Körner und lebendiges Brot vom Himmel liegen?“ Das bedeutet nicht, dass man auf gemeinschaftliches Bibelstudium, geistliche Literatur oder Austausch in der Gemeinde verzichten sollte, aber das reine Wort Gottes muss im Zentrum stehen und nicht menschliche Meinungen darüber. Der Apostel Petrus befiehlt uns: „So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen, und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst“ (1 Petr 2,1–2).
Hier ist von „wachsen“ die Rede, das bedeutet: sich entwickeln, verändern, vertiefen. Studieren wir täglich die Bibel? Lieben wir das lebendige Wort? Wenden wir die Wahrheiten der Bibel in unserem Leben an? Haben wir persönliche Gemeinschaft mit Gott durch das Wort und das Gebet? Teilen wir die Freude an den Offenbarungen Gottes mit anderen? Gehen wir zur Bibel wie zu einem Fest – oder nur aus Tradition?
Ohne ständiges Wachstum im Studium des Wortes, ohne die Bibel als alleinige Autorität, ohne persönliche Offenbarungen des Herrn durch Wort und Gebet, ohne die Umsetzung der biblischen Wahrheiten im Leben, ist geistliches Wachstum unmöglich. Es besteht dann die Gefahr, unbemerkt auf den pharisäischen Weg der Selbstgerechtigkeit zu geraten und sich für „angekommen“ zu halten. Wenn alle religiösen Menschen die Schrift wirklich studierten und kennen würden, dann würden an die Stelle der Verleumdung und Lästerung der Kinder Gottes Gottesfurcht und die Suche nach dem lebendigen Gott treten.
Liebe Brüder und Schwestern! Bleibt nicht stehen – studiert die Schrift, entdeckt die Tiefen des Wortes. Bleibt nicht bei den Anfängen der Lehre, nicht geistlich in der ersten Klasse stehen, sonst könnte uns dieses Schriftwort anklagen und richten: „Denn obgleich ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr es wieder nötig, dass man euch lehrt, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise“ (Hebr 5,12). Es genügt nicht, von Gott geboren zu sein und geistlich ein Säugling zu bleiben. Wir müssen uns „aus Glauben zum Glauben“ (Röm 1,17) entwickeln, geistlich altern und zu Männern des Glaubens heranwachsen und feste Speise zu uns nehmen. Wachse ständig im Herrn, nähere dich ihm immer mehr an, damit du ewig bei ihm bist und ihn verherrlichst.
In dem behandelten Schriftaschnitt können wir noch eine weitere wichtige Veränderung erkennen, die Paulus erfahren hat – und die auch von uns verlangt wird: - Die Veränderung weltlicher Charaktereigenschaften in weltfremde – ein ständiges Streben nach dem Bild Christi in allem.
Das überzeugendste Zeugnis für die Gegenwart des Geistes Gottes im Leben eines Gläubigen und für göttliche Führung sind die Veränderungen, die in ihm stattgefunden haben und weiter stattfinden. Der Apostel Paulus bezeugt dies, indem er sich selbst als Beispiel anführt – als Zeugnis dessen, was Christus in ihm getan hat. Man kann über Lehren oder Prinzipien diskutieren, aber niemand kann gegen die Früchte des geistlichen Lebens argumentieren.
„Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel im Judentum gehört, dass ich die Gemeinde Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte und im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Geschlecht übertraf durch übermäßigen Eifer für die Überlieferungen meiner Väter. Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und fiel, seinen Sohn in mir zu offenbaren …“ (Gal 1,13–16a) – Paulus wurde von Gott nicht aufgrund eigener Verdienste, sondern aus Gnade und Barmherzigkeit erwählt und berufen. Auf dem Weg nach Damaskus offenbarte Gott ihm nicht nur Christus, sondern bestimmte ihn auch dazu, anderen Christus zu offenbaren – den Heiden das Evangelium zu bringen. Gott ruft uns immer in seinen Dienst.
Die Aufgabe der Kinder Gottes besteht darin, durch die Veränderungen in ihrem eigenen Leben anderen Menschen Christus zu offenbaren. Charles Dickens sagte: „Ein Mensch kann sich nicht wirklich vervollkommnen, wenn er nicht hilft, andere zu vervollkommnen.“
Gott hat uns in die Gemeinde berufen – die einzige Gemeinschaft auf der Welt, die existiert, um die zu retten, die sie verachten. Wir sollen mit unserem Leben Licht bringen – doch dazu müssen wir zuerst mit Gottes Hilfe die Finsternis in uns selbst vertreiben und uns mit Licht erfüllen.
Paulus hat alles Frühere durch das Gegenteil ersetzt und strebt danach, Christus in allem nachzufolgen:

- Er war ein fanatischer Eiferer für das Gesetz und die Überlieferungen – nun ist er ein kraftvoller Prediger der Gnade Christi und ein unerschütterlicher Verkündiger des reinen Wortes Gottes.
- Er verfolgte und zerstörte die Gemeinde – nun baut er sie auf und pflanzt überall neue Gemeinden.
- Früher handelte er aus eigener Kraft und mit menschlicher Autorität – nun verlässt er sich auf Gottes Stimme, seine Kraft und seinen Auftrag.
- Früher hatte er keinen Umgang mit Heiden – nun verkündigt er ihnen das Evangelium.
- Früher fürchtete er das schlechte Urteil anderer – nun flieht er nicht vor seiner Vergangenheit, sondern bezeugt seine Veränderung dort, wo man ihn als Verfolger kannte.
- Früher wollte er andere religiös machen – jetzt will er sie zu Christus führen.
- Früher litten die Gläubigen unter ihm – jetzt preisen sie Gott seinetwegen.
Die Veränderungen, die Paulus erlebte, waren erstaunlich. Menschen priesen Gott für Paulus – preisen Menschen heute Gott für die Veränderungen in unserem Leben? Vielleicht haben wir die Gemeinde nie verfolgt – aber wir lebten im Unglauben, in der Sünde, in Freundschaft mit der Welt. Oder „wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist?“ (Jak 4,4); und „das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist“ (Röm 8,7). Doch Gott hat uns genauso vergeben, wie er Paulus vergeben hat. Nun muss unser Leben ein Leben der Veränderung und Umgestaltung in das Bild Christi sein.
Wir müssen mit der ganzen Kraft unseres Glaubens, unseres Geistes und unseres Herzens nach Vollkommenheit streben, damit jeder von uns mit Demut und Freude sagen kann, wie es einst der Apostel Paulus getan hat: „Und sie priesen Gott um meinetwillen“ (Gal 1,24).


