Mobile Versammlungshäuschen

Transkarpatien ist dafür bekannt, dass dort viele Roma leben, die sich in kleinen Siedlungen, den sogenannten „Tabors“ zusammenschließen. So findet man fast in jedem Dorf oder Stadt am Rande einige Häuser, in denen diese arme Bevölkerung lebt. Auch wenn sie von der Gesellschaft ausgeschlossen sind, versuchen in letzter Zeit immer mehr Christen, diesen Menschen von der Liebe Gottes zu den Menschen zu erzählen.
Einige Christen aus Deschkowize haben solche Tabors in ihrer Gegend immer wieder besucht und Kontakt zu den Verstoßenen gefunden. Man versammelte sich bei einer Familie und führte eine kleine „Bibelstunde“ durch. Doch leider sind die Verhältnisse und Zustände in diesen Häusern so miserabel, dass es äußerst schwierig ist, hier Veranstaltungen durchzuführen.
So entstand die Idee, kleine mobile Häuschen zu bauen, die man dann in den Tabors aufstellen kann. Auf diese Weise hätte man dann einen neutralen Ort für Versammlungen. Mit finanzieller und praktischer Unterstützung sind nun zwei solcher Häuschen im Dienst. Eine große Erleichterung für die Verantwortlichen und Freude nicht nur für die Kinder. Hier werden nun unter der Woche auch Kinderstunden durchgeführt.
Ruwim Deschko, Deschkowize (UA)

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